
Diverse Wahrheiten, angenehme wie unangenehme
Wir wollen, dass Sie sich bei Tonküche Audio gut aufgehoben fühlen und Freude an dem Ergebnis haben, welches wir gemeinsam erstellen. Soll es richtig gut werden, darf man sich aber keinen falschen Träumen oder Halbwahrheiten hingeben.
Grundsätzliches:
Wenn Sie eine komplette CD-Produktion ins Auge fassen, dann ist neben der Musikalität und Kreativität der richtige Zeitrahmen ein immens wichtiger Faktor.
Dazu ein Beispiel: Es ist nicht möglich, eine ausgefeilte Produktion von 12 Titel einer 6-köpfigen Rock-Formation mit Overdubs, Solopassagen, Ausbesserungen, Schnitt, Effektbearbeitungen und abschliessendem Mastering in 4 Tagen zu machen.
Das wird nur eines: Ein Murks!
Sie müssen sich immer vor Augen (bzw. Ohren) führen, dass Ihre eigenen Lieblingskünstler meist zwischen zwei und sechs Wochen im Studio verbringen, bevor eine marktreife und wirklich professionell produzierte Scheibe in den Handel geht. Wir erhalten immer wieder Anrufe von (musikalisch wirklich guten) Leuten, die ihre erste Scheibe produzieren wollen und denken, in drei Tagen ist alles erledigt. So etwas ist ein Wunschdenken und funktioniert nicht, wir nehmen solche Aufträge auch nicht an. Erstens sind SIE mit dem Ergebnis eines solchen „Schnellschusses“ nicht zufrieden und WIR dürfen uns dann mit einem schlechten Ruf herumschlagen.
Bei einer aufwändigen Produktion ist es UNERLÄSSLICH, zwischen Aufnahme und Mischung ein paar Tage verstreichen zu lassen. Das Ohr und das musikalische Gedächtnis ist nach einigen Tagen Aufnahme regelrecht blockiert und nicht in der Lage, eine Mischung desselben Materials bereits am nächsten Tag mit einem guten Ergebnis durchzuführen. Es muss sich erst alles „setzen“ und nach ein paar Tagen Abstand kann man dann mit Freude an die Mischung herangehen.
Wenn Sie unsere Audiofirma mögen und uns Ihr Vertrauen schenken wollen, aber weiter weg wohnen, möchten wir Sie auf die Möglichkeit von Urlaub und Studio hinweisen. Machen Sie zuerst das Recording, danach ein paar Tage Urlaub in unserer schönen Gegend und danach mischen wir mit frischen Ohren Ihre Musik zu einem erstklassigen Ergebnis.
Wenn das Geld oder die Zeit oder beides nicht zur Verfügung steht, bieten wir mit unserer First Take Session eine interessante Alternative.
Vertragen Sie sich!
Wenn es „menschelt“, ist das zwar menschlich, aber einer Aufnahme bzw. Produktion mehr als abträglich. Es ist schon wichtig, dass Ihre Formation (zumindest bei der gemeinsamen Zusammenarbeit im Studio) sich einig ist, wie etwas interpretiert wird und wohin der Weg gehen soll. Nichts ist tödlicher für das Ergebnis wie eine vergiftete Athmosphäre zwischen den Musikern. Das gilt übrigens ebenso für einen gelungenen Live-Auftritt.
Einer muss das sagen haben.
Auch hier gilt: „Viele Köche verderben den Brei“. Bestimmen Sie einen, maximal zwei Mitglieder Ihrer Formation, welche über den endgültigen Sound entscheiden. Wenn beim Mixing alle Mitglieder das Endergebnis bestimmen wollen, haben wir wieder mal nur eines: Murks! Falls Sie einen Produzenten haben, wird meist dieser die Aufgabe übernehmen bzw. auf sich nehmen.